Workshop "Vorberufliche Handlungskompetenz"

Ziel des Workshops
Maßnahmen
Schwerpunkte
Teilnehmende


Moderation: Sven Deeken
Protokoll: Dr. Margareta Brauer-Schröder und Dr. Wilfried Wulfers

Ziele des Workshops

Herr Deeken als Vertreter der wissenschaftlichen Begleitung erläutert zunächst kurz die allgemeinen Ziele des Workshops, wobei es hier besonders um das "Herausstellen von Beiträgen der Projekte zur Gewinnung von vorberuflicher Handlungskompetenz" geht.

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Maßnahmen aus den Projekten

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich und ihren jeweiligen Bezug zum Projekt des Bundesprogramms "Schule - Wirtschaft / Arbeitsleben" vor. Anschließend werden Maßnahmen aus den Projekten zusammengestellt, die zur Vermittlung einer vorberuflicher Handlungskompetenz führen:

  • Praxistage/Praxislernen
  • Praktika
  • Erledigung realer Aufgaben
  • Gründung von Schülerfirmen
  • Kooperation mit Existenzgründerfirmen
  • Firmenkooperation
  • Projekte innerhalb/außerhalb von Schule
  • Schulerkundungen/Partner der Schulen
  • Lehrerbetriebspraktika
  • Lehrerfortbildung
  • Erkundung der regionalen Wirtschaftsstruktur
  • Bewerbungstraining, Assessment-Center
  • Aufbau regionaler Netzwerke zur Kooperation von Schulen, Betrieben u.a.
  • Feriencamps, Ferienpraktika
  • Berufswahlpass als Instrument der Eigentätigkeit und Selbststeuerung von Schülerinnen und Schülern.
  • Fachunterricht
  • Erweitertes Lernen in Schule und Betrieb
  • Berufs- und Studienbazar
  • Kurzpraktika mit direkter Betreuung
  • Mentorensystem
  • Entwicklung und Erprobung von Schulprofilbildung (z.B. einer Wirtschaftsorientierung am Gymnasium)
  • Zusammenarbeit Schule - Berufsschule
  • Wirtschaftsplanspiel
  • Schüler-Azubi-Projekte

Auf Nachfragen hin wurde der Begriff "Berufswahlpass bzw. Ordner Berufswahlpass" bereits in der Vorstellungsrunde näher erläutert. Der Ordner Berufswahlpass besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil finden sich viele Hinweise auf Institutionen oder Beratungsstellen, bei denen sich die Schülerinnen und Schülern Informationen über Berufe und die Berufswahl holen können. Im zweiten Teil erhalten die Schülerinnen und Schüler Anregungen und Hilfestellung, wie sie gezielt und selbständig ihre Berufsorientierung planen und umsetzen können. Im dritten Teil bewahren sie Nachweise auf, die wichtige Aussagen über den Berufsorientierungsprozess enthalten.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheiden sich für drei Schwerpunkte zur intensiveren Bearbeitung:

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Schwerpunktdiskussion

Schüler-Azubi-Projekte

Positive Erfahrungen
  • Schülerinnen und Schüler kommen "anders" mit Berufen in Kontakt,
  • Bereitschaft der Unternehmen,
  • Umgang mit der Projektmethode,
  • "Draht" der Beteiligten,
  • Veränderung der Lernorte,
  • Gruppenprozesse,
  • Auswirkungen auf Lehrende, Ausbilder und Ausbilderinnen
Hindernisse
  • "Sprachlosigkeit" ohne gezielte Vorbereitung,
  • Koordinationsaufwand,
  • Qualifikation der Azubis
Reaktion der Schülerinnen und Schüler
  • sehr hohe Motivation der Schülerinnen, Schüler und Azubis,
  • Lernbereitschaft
Kompetenzen/Fähigkeiten
  • Selbständigkeit,
  • Erweiterung des Horizonts,
  • Erweiterung der Methodenkompetenz

Weiterhin wurden Fragen der Dokumentation und Bewertung angesprochen, aber auch von Lernortwechsel, Kooperation mit Berufsschulen und die Auswahlkriterien für Auszubildende. Es wurde betont, dass Lehrerfortbildungsmaßnahmen in Verbindung mit Schulentwicklungsprozessen zum Aufbau u.a. von Methodenkompetenz bei Lehrerinnen und Lehrern dringend erforderlich sei.

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Erledigung realer Aufgaben

Positive Erfahrungen
  • Zusammenarbeit mit den Betrieben,
  • Kooperationsbereitschaft,
  • mögliche Einbindung in den Unterricht,
  • Entscheidungshilfen
Hindernisse
  • Großer Aufwand,
  • viele Umsetzungsschwierigkeiten
Reaktion der Schülerinnen und Schüler
  • insgesamt positiv,
  • Zusammenarbeit mit "wirklichen" Fachleuten wurde gelobt,
  • sie werden Ernst genommen
Kompetenzen/Fähigkeiten
  • Technische und fachliche Qualifikationen,
  • Arbeitserfahrung,
  • Ausdauer,
  • Kreativität,
  • Durchsetzungsvermögen,
  • Steigerung des Selbstwertgefühl

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Lehrerbetriebspraktika

(Konnte aus Zeitgründen nicht mehr bearbeitet werden.)

Das Feedback der Gruppe am Ende des Workshops verdeutlichte den hohen Bedarf an Erfahrungsaustausch und Kontaktmöglichkeiten im Rahmen der Fachtagung. Die thematischen Vertiefungsmöglichkeiten waren zu schmal. Es wurde der Wunsch nach kleineren Gruppen mit mehr Zeit für das gemeinsame Gespräch artikuliert.

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Liste der Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Name Projekt
Lübke, Bärbel DAG - Perspektive Plus
Fischer, Uta Flexi-Phase und Berufswahlpass
Wiethaup, Ulrich Nordverbund
Sieger, Bernhard Saarland
Lang, Ingrid Saarland
Wannemacher, Annerose Saarland
Scholz, Evelyn Sachsen
Mattejat, Edgar NRW - Recklinghausen
Hein, Karsten Flexi-Phase und Berufswahlpass
Brune, Antje Mento Net
Sommer, Birte Mento Net
Rode, Melanie Sachsen- Anhalt
Grimm, Carola NVI HH Koord.
Zelenski, Christiane Nordverbund
Krause, Petra Nordverbund
Seidler, Elke Thüringen
Burger, Fritz NRW
Wulfers, Wilfried Hessen
Brauer-Schröder, M. Bremen
Blanke, Heino Bremen
Menzel, Marion Nordverbund (Brandenburg)
Beck, K. H. Hessen
Hebel, H.-Roland BORIS - Rheinland-Pfalz
Keller, Siegmut Baden-Württemberg
Köthke, Brigitte Nordverbund - Niedersachsen
Völpel, Rigobert Trans Job
Matern, Jörg Trans Job
Nix, Thomas Nordverbund - Berlin

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